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Entwicklung

Die Entwicklung der IBS im Überblick

1. Initiative und Engagement für ein zukunftsfähiges Bildungskonzept an öffentlichen Schulen

Das Projekt IBS entstand im Jahre 2001 als Gegenmodell zur Initiative privater Investoren und der IHK in Darmstadt eine private International School nach dem Modell der Frankfurt International School (FIS) auf zu bauen.

In seinem Vortrag zum Thema „Zukunftsfaktor einer Wirtschaftsregion — Internationale Schule/Internationaler Kindergarten“ skizzierte Herr Peter Herrmann die Internationale Begegnungsschule als Alternative. Diese Idee fand eine breite Zustimmung und führte zur Gründung des Arbeitskreises Internationale Begegnungsschule.

Dafür gab es gute Gründe:

Eine private internationale Schule würde die notwendige Internationalisierung des öffentlichen Schulwesens behindern:

- das Interesse maßgeblicher gesellschaftlicher Gruppen in Darmstadt würde sich auf ein Projekt richten, das keine Verbindung zum deutschen Schulwesen hat

- wichtige personelle und finanzielle Ressourcen zur Unterstützung des öffentlichen Schulwesens würden anderweitig gebunden werden.

Die Konzeptentwicklung wurde zunächst im Arbeitskreis IBS vorangetrieben.

An diesem Arbeitskreis waren neben dem Initiator Herr Peter Herrmann, Dr. Hermann Peter Weicht (Merck KGaA), Herr Erik Ziebell (WELLA AG), Herr Peter Czada (EUMETSAT), Herr Prof.Dr. Volker Wiskamp (Hochschule Darmstadt), Herr Meinhard Hiemenz von der Lichtenbergschule, Frau Ulrike Leonhardt vom Planungsreferat des städtischen Schulamtes sowie Frau Schneider, Herr Hill, Herr Büdinger vom Staatlichen Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt beteiligt.

2. Linguistische Studie für das Konzept einer Internationale Begegnungsschule (IBS)

Im November 2001 wird durch den Arbeitskreis eine linguistische Studie zur »Internationalen Begegnungsschule (IBS) Darmstadt« in Auftrag gegeben. Sie ist gemeinsam finanziert durch die am Arbeitskreis beteiligten Darmstädter Unternehmen und internationalen Institutionen, das Schulamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie durch das Hessische Kultusministerium. Die Autorin, Frau Dr. Irma Marquardt (Leiterin des Didaktischen Zentrums für den Fremdspracherwerb, CEDAI, Quito), Expertin für den Zweit- und Drittsprachenerwerb, präsentiert die Ergebnisse der Studie in einer öffentlichen Fachveranstaltung im Februar 2002 in dem Unternehmen EUMETSAT.

Die zuständige Schuldezernentin Frau Daniela Wagner entschied sich für das Konzept der Internationalen Begegnungsschule als Internationales Schulangebot der Stadt Darmstadt. Seitdem besteht eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Planungsreferat im Städtischen Schulamt, früher Frau Ulrike Leonhardt und aktuell Frau Bettina Kroh.

3. Beauftragung mit der Projektleitung durch den Schulträger

Im März 2003 wird der Schulleiter der Lichtenbergschule-Gymnasium durch die Schuldezernentin der Stadt Darmstadt offiziell mit der Projektentwicklung auf der Basis des Modells "Internationale Begegnungsschule (IBS)" beauftragt.

4. Gründung eines »Fördervereins IBS«

Seit Oktober 2002 wurde durch Zusammenarbeit mit einem Experten für Vereinsrecht und Gemeinnützigkeitsfragen ein Satzungsentwurf zur Gründung eines Fördervereins IBS erarbeitet. Die Gründung des Vereins erfolgte am 18. Juli 2003. Die Gründungsmitglieder rekrutierten sich aus bereits genannten ehemaligen Mitgliedern des Arbeitskreises und Herrn Christoph Maas, Frau Prof. Dr. Anne Eckerle, Frau Dr. Christa Jansen (Merck KGaA), Dr. Hubert Stadler (Rechtanwalt), Dr. Alexander Kurz (GSI).

Die Arbeit des Fördervereins wird seither durch Mitglieder des Rotary - Clubs Darmstadt –Bergstraße ideel und finanziell unterstützt.

5. IBS-Bildungsverbund

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden IBS-Grundschulen, Bessunger Grundschule und Frankensteinschule und der Lichtenbergschule im Rahmen des Projekts „Internationale Begegnungsschule“ wurde am 12. Dezember 2007 durch schriftliche Kooperationsvereinbarungen gefestigt und vertieft.

Die schriftlichen Kooperationsvereinbarungen zwischen den drei IBS-Kitas im Stadtgebiet und den beiden IBS-Grundschulen werden demnächst getroffen.
Mit der Erarbeitung gemeinsamer Aufnahmekriterien für die drei Kitas, die beiden Grundschulen und die Lichtenbergschule-Gymnasium wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein zum geplanten IBS-Bildungsverbund erreicht.
Dies sind wichtige Signale für potentielle Eltern, aber auch Sponsoren dieses zukunftsweisenden Bildungskonzepts in Gestalt eines Bildungsverbundes.

6. Initiative „IBS Campus 2012“

Die räumliche Nähe der IBS -Bildungseinrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil des übergreifenden Bildungskonzepts der IBS, das einen leichten und flexiblen Übergang von einer Entwicklungsstufe der Kinder und Jugendlichen zur anderen ermöglichen will.

Das Campus-Konzept des Schultyps „Begegnungsschule“ ist für ein solches Bildungskonzept optimal.

Aus der Arbeit des Fördervereins Internationale Begegnungsschule resultiert eine private Initiative für ein IBS - Campus auf dem Gelände der Lichtenbergschule, mit dem Ziel, die Einheit der Pädagogik vom Kindergarten bis zum Abitur im öffentlichen Schulwesen modellartig zu verwirklichen.

Die Initiatoren um Herrn Dr. Klein setzen sich in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung für die Umsetzung eines Architektenentwurfs von Frau Pfoser und Herrn Prof. Dierks ein. Aktuell geht es um die Einrichtung einer Internationalen KiTa. Das Projektmanagement liegt in den Händen von Educcare - Bildungskindertagesstätten, Köln.

7. Initiative „Schule als Lebensraum“

Der Förderverein LuO hingegen sieht seine Aufgabe darin, die Umgestaltung der Lichtenbergschule zur „Schule als Lebensraum“ im Bestand durch die Schulgemeinde zu fördern und zu unterstützen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Masterplans 2012 der Fördervereine Luo und FIBS , dessen Grundzüge Prof. Dierks und Frau Pfoser am 30.10.2007 der Schulgemeinde vorstellten, soll die Entwicklung der Lichtenbergschule zum „Lebensraum“ koordiniert vonstatten gehen.

Ein wichtiges Element dieses anspruchsvollen Projekts ist die aktive Beteiligung durch die ganze Schulgemeinde. Der Masterplan der Architekten ist daher darauf angelegt, die Vorschläge aus der Schulgemeinde aufzunehmen. Die aktuelle Fassung ist bereits durch Anregungen und konkrete Vorschläge - vor allem durch Schülerprojekte aus dem Kunstunterricht - stark geprägt.

Der Masterplan bleibt für die Beteiligung der Schulgemeinde weiter offen.

Die Architekten werden nach Ostern vor der Schulgemeinde einen Zwischenbericht geben.

8. Frühere Zwischenberichte zur „Projektentwicklung

Zwischenbericht der Projektleitung vom 25.09.2003

„Ein schulisches Angebot für Kinder international ausgerichteter Familien“ vom 12.02.2005


letzte Änderung: 03.03.2008
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