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Südhessische MINT-EC-Camps

8tes Südhessisches MINT Camp an der Max-Planck Schule in Rüsselsheim

-Living in a box-

vom 12. - 14.10.15

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Wer den für das Camp hauptverantwortlichen Kollegen Jürgen Knapp in Rüsselsheim und seine Bio-AG kennt, die sich um eine Vielzahl an Terrarien und Aquarien an der
Max-Plank-Schule kümmert, den hat das Thema aus dem Feld der Biologie nicht überrascht. Und so trafen sich vom 12.-14.10 die je 6 Schülerinnen und Schüler der Luo, des Gymnasiums Michelstadt und der Lessingschule aus Lampertheim bei unseren Gastgebern an der Max-Planck-Schule.

Am Montag, ganz biologisch, wurden erst einmal die vielen Vivarien in der Max-Plank Schule- belebt von Stab — und Gespenstschrecken, Fröschen, Käfern, Garnelen und anderen — bestaunt und wir bekamen viele, spannende Informationen zu den Anpassungsstrategien der verschiedenen Arten. Am Nachmittag machte sich die Gruppe dann auf zum Besuch der Exotarien im Frankfurter Zoo, immer noch voll Bio — logisch, konnte man sich ja denken.

Drei Tage Bio — Aber, …. Da hat uns der Dienstag dann eines Besseren belehrt.

‚Living in a box‘ geht eben doch nur mit Technik. Und da mussten alle erst einmal durch. Sensoren zur Messung von Feuchte und Temperatur — ja die funktionieren, aber wie?- Das wurde der Gruppe von Prof. Dannenman von der Hochschule Rhein-Main schnell erklärt. Aber damit noch nicht genug. Nein jetzt sollten Luftfeuchte und Temperatur im Terrarium auch noch eingestellt werden können und die Steuerung dazu musste auch noch selbst zusammengebaut und programmiert werden!

- Und eigentlich waren wir doch in einem Bio-Camp -Living in a BOX- oder? - Und was nun? Jetzt geht es nur noch mit Hilfe von Technik, Physik und Informatik weiter? -  Und das, obwohl gerade die Fächer doch von einem Großteil der Schüler und Schülerinnen schon längst abgewählt wurde?!-Hilfe!

Aber nach einer sehr aufschlussreichen Einführung von Herrn Prof. Dannenmann konnte dann auch dies bewältigt werden. Die ersten Schritte der Arduino-Programmierung, für viele (auch für viele echte Biologen noch) ein ungewohntes Arbeitsfeld.- Puh geschafft!

Aber damit nicht genug. Beim Besuch des Michael Adrian Observatoriums in Trebur konnte man sich zu später Stunde dann noch auf die Suche nach Exoplaneten in der habitablen Zone einlassen bevor, nach einer meist zu kurzen Nacht, am Mittwoch dann mit vereinten Kräften jede Schule ihr eigenes, regelbares Terrarium zusammengebaut hat. Dieses bekommt nun, dank großzüger Spenden, ein neues zu Hause an der jeweiligen Partnerschule und kann nach dem Überprüfen, ob auch alles wirklich richtig funktioniert dann bald von neuen Bewohnern bezogen werden. Ein wirklich nachhaltiges MINT Camp-, auf dass auch an der LuO in Zukunft Stab- oder Gespensterschrecken von allen bestaunt und bewundert werden können.

Ein Dankeschön für dieses beeindruckende MINT Camp, die unkomplizierte Organisation vor Ort und die interdisziplinäre Umsetzung des Themas an die beteiligten Kolleginnen und Kollegen nach Rüsselsheim.-

HK 19.10.15


7tes südhessisches MINT Camp an der Lessingschule in Lampertheim

Sensorik
Zeitraum

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6tes südhessisches MINT Camp an der LuO

MINT meets Nano

26.8.-28.8.2013

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Zum sechsten Mal trafen sich vom 26. August bis zum 28. August 2013 24 an Naturwissenschaften interessierte Schüler der E-Phase und Q1-Phase. Dafür reisten 18 Schüler aus Michelstadt, Lampertheim und Rüsselsheim an, um dann einen Impulsvortrag zum Thema „Nanotechnologie“ von dem aus Hannover angereisten Professor Heinzerling zu hören. Mit spannenden Experimenten zog er sie schnell in den Bann dieser kleinen, aber doch verbreiteten Teilchenwelt. Wo man auch hinschaut: Überall nur Nanos: im Essen, in Kleidung, in Handys, so ziemlich überall findet man Nanopartikel. Mit dem Zitat des Wissenschaftlers Feynman („there is plenty of room at the bottom“) im Hinterkopf begann die weitere Forschung in 4er-Gruppen. Im Laufe des Nachmittages begab sich die Gruppe zur TU-Lichtwiese, um sich weitere Vorträge von Prof. Schneider und Prof. Kolmar anzuhören, beide Spezialisten auf dem Gebiet der Nanotechnologie.


Am Dienstag informierten sich die Arbeitsgruppen auf ihren Gebieten weiter. Dabei wurden sie von Professoren und Dozenten der TU (Technische Universität) und Lehrern aller teilnehmenden Schulen betreut. Nachmittags arbeiteten die Schüler an den Vorträgen für die Abschlusspräsentationen am Mittwoch. Am Abend ging es zum Abschluss in den Biergarten und auf die Mathildenhöhe. Die am Vormittag fertig gestellten Präsentationen wurden nach einer Pause, allen Beteiligten am Nachmittag vorgestellt.

Durch die Mitwirkung von Merck, TU und sämtlichen Lehrkräften waren es drei erlebnisreiche und informative Tage, die den Schülern einen neuen Einblick in ein ihnen unbekanntes Thema und den Naturwissenschaften gewährten.


Saskia und Hannah

August 2013



letzte Änderung: 19.10.2015
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