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Schottlandaustausch 2009-10 in Darmstadt

In der Zeit vom 11.-18.06. sind im Rahmen des Schottlandaustausches unsere schottischen Gäste in Darmstadt.

 

Ungarn 2009-10

In der Zeit vom 16.-25.03.2010 sind Schülerinnen und Schüler aus Ungarn zu Besuch an der Lichtenbergschule.

Frankreich - Marquise II

Die Lichtenbergschüler sind Gastgeber der Schülerinnen und Schüler aus Marquise vom 03.-10.05.2010

weitere Informationen hier.

Frankreich - Marquise I

Austausch in Marquise vom 25.01.-01.02.2010

Der Austausch ist für Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. Begleitende Lehrkräfte und Ansprechpartner sind Frau Elke Meyfarth und Frau Stephanie Prudhon.

weitere Informationen hier.

Frankreich - Marquise

  Frankreich-Austausch Marquise Mit dem Collège Jean Rostand in Marquise Für Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 Begegnung in Marquise vom Montag, 25.01 bis Montag, 01.02.2010 ...

Frankreich - Troyes

Begegnung in Troyes vom Freitag, 12.03. bis Freitag, 19.03.2010

Frankreich - Marquise

Collège Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 begleitende Lehrkräfte: Frau Stéphanie Prudhon und Frau Elke Meyfahrt in Darmstadt in der Zeit vom in Marquise in der Zeit vom  ...

Finnland

Berichte zum Comenius-Projekt unter dem Arbeitstitel:

„Wir haben Europa ein Stück näher zusammen gebracht“.

 

Reflexion über das 2-jährige Comenius 1-Projekt

„Stereotypes and Reality in European Countries“

-mit den PartnerländernItalien, Zypern, Finnland und Deutschland -

Wir blicken auf zwei Jahre Comenius-Projekt zurück und ziehen eine vorläufige Bilanz, was wir in diesem europäischen Begegnungsprogramm gelernt haben :

Zunächst mussten wir unsere Partnerschulen auf der Landkarte suchen und haben viel Neues über Europa, seine Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Kultur und Politik mit der Bildung der EU erfahren. Erstaunlich war, dass alle mit unseren Partnerländern sofort irgendetwas verbunden haben. Diese Vorurteile (stereotypes) haben wir gesammelt, um ihnen genauer auf den Grund zu gehen und sie bereits im Vorfeld, besonders aber bei den jeweiligen Besuchen vor Ort, zu überprüfen. Interessant dabei ist, dass sich manche Vorurteile durchaus als richtig, manche aber auch als falsch herausgestellt haben. Uns scheint es eine lebenslange Aufgabe zu sein, sich immer wieder aufs Neue mit den Vorurteilen über andere Menschen und Länder auseinander zu setzen.

Wir haben auch den Mut gehabt, uns über das Chatten in das Abenteuer des Gesprächs mit einem uns zunächst fremden Jugendlichen zu stürzen. Es war ein tolles Gefühl, jemandem zu schreiben, den man nicht kennt, und sich trotzdem in der Verkehrssprache Englisch sinnvoll auszutauschen. Später vor Ort haben wir die Erfahrung machen können, dass es trotz aller verschiedenen Sprachen immer eine Möglichkeit der Kommunikation gibt. Menschen müssen nicht unbedingt dieselbe Sprache sprechen, um sich zu verstehen. Auch über Mimik und Gesten, Musik, Lieder und Tanz, Sport und Spiele kann man sich gegenüber dem anderen ausdrücken und so auf zunächst fremde Menschen zugehen.

Dabei war die Aufnahme und das Leben in einer Gastfamilie vielleicht das einschneidendste persönliche Erlebnis, das bei vielem Bangen erst einmal gemeistert werden musste: Wie werde ich aufgenommen ? Welche Fragen werden an mich gestellt ? Mag ich das fremde Essen ? usw. Aber gerade in den Familien konnten wir an dem wahren Leben der Menschen konkret teilhaben und die Unterschiede der anderen Kultur und der Strukturen innerhalb des Hauses am besten kennen lernen — im Mittelpunkt stand oft ein traditionelles Essen.

Aber wir sind auch regelmäßig zur Schule gegangen und haben gemeinsam an unserm Projekt gearbeitet und unsere Ergebnisse diskutiert und in Form eines „Onion-Diagrams“ zusammengefasst. Es war schon erstaunlich, dieUnterschiede in den europäischen Schulsystemen zu erfahren. Schuluniformen waren für manche von uns völlig ungewohnt. Ein bisschen beneiden wir alle die Finnen um ihr viel gepriesenes Schulsystem, besonders um die kleinen Klassen. Bei Ausflügen in Sizilien, Zypern und Finnland haben wir die Schönheiten der Landschaften und Orte erkundet. Die geteilte Hauptstadt Lefkosia auf Zypern hat uns etwas beklommen gemacht. Aber auch wunderschöne Feste haben wir miterleben können. Besonders beeindruckt hat uns dabei, dass der 1.Mai in Finnland wie eine Art Karneval (Vapuu) gefeiert wird.

Jeder hat aus seinen Besuchen viel an Erfahrung mitgenommen und vor allem gelernt, dass alle Menschen im Grunde die gleichen Gefühle und Grundbedürfnisse haben und die meisten Unterschiede nur durch die jeweilige Umgebung und Erziehung entstehen. Es war toll zu sehen, wie offen und gastfreundlich alle Länder waren. Die deutschen Schüler haben in der jeweils neuen Umgebung ein bisschen Angst gehabt, da sie gewollt oder ungewollt immer mit der verhängnisvollen jüngeren deutschen Geschichte in Verbindung gebracht werden können. Die schriftlichen Vorurteile der anderen Länder haben dies deutlich zum Ausdruck gebracht. Auch darüber wurde ernsthaft diskutiert. Es ist eine wichtige Erfahrung für die deutschen Schüler gewesen, dass man — unabhängig davon, ob man zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits gelebt hat oder nicht — mit der Geschichte seines Landes in Verbindung gebracht wird und zwar keine Schuld, aber ein Stück Verantwortung für die eigene Geschichte trägt.

So haben alle mithelfen können, eine Brücke über die bestehenden Vorurteile und die nationalen Grenzen hinweg hin zu einem neuen Europa zu bauen. Alle Beteiligten - Schüler wie Lehrer - sind dankbar für diese gemachten Erfahrungen. Das Schönste ist, dass wir hoffen, auf Dauer viele neue Freunde gewonnen zu haben ... !

Wir danken allen, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Die Schülerinnen des Comenius1-Projektes unter Leitung von StD Hans-Jakob Schmitz

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Frankreich - Troyes

Bericht
über den Aufenthalt der französischen Schüler aus Troyes Lycée Marie de Champagne in Darmstadt/Lichtenbergschule vom 04.12. bis 11.12. 2010

Der diesjährige Schüleraustausch in Darmstadt sollte unter dem Thema: "Große Europäer bzw. deutsch - französische Beziehungen" stattfinden.

Geplant war als Schwerpunkt eine Fahrt nach Bonn ins Haus der Geschichte mit besonderem Blick auf Adenauer und anschließend eine kleine Stadt-Rallye durch das vorweihnachtliche Bonn, u.a. auchauf Spurensuche nachBeethoven. Beim Gegenbesuch wollen wir mit den deutschen Schülern im März das Charles de Gaulle Mémorial in Colombey — les deux Églises besuchen.

Doch, es kommt meistens anders als geplant….

Zunächst musste uns leider die Firma Merck wegen personeller Engpässe absagen. Unsere französischen Austauschgäste freuen sich jedes Jahr sehr auf die interessante und kompetente Führung in diesem großen, berühmten Darmstädter Traditionsunternehmen.

Als Ersatzprogramm konnten wir (durch Vermittlung unserer Kollegin Frau Sachse) eine Führung durch die Anne Frank — Ausstellung in der Darmstädter Schlosskirche durchführen. Christina Macho, eine unserer Schülerinnen aus Klasse 12, hat spontan die Führung übernommen. Und die französischen Gäste konnten miterleben, wie gut auch Schüler (und sogar in französischer Sprache) durch eine Ausstellung führen können.

Troyes_2010
bitte anklicken

Der Tagesausflug nach Heidelberg am Dienstag mit der ganzen deutsch-französischen Austauschgruppe verlief nach Plan. Es ging mit der Bergbahn zum winterlichen Schloss. Natürlich wurde das größte Fass Deutschlands besichtigt. (Nebenbei: Die Gallier haben die Holzfässer erfunden!!). Anschließend wurden wir in kleinen Gruppen durch das Friedrich Ebert - Museum in der Pfaffengasse geführt. Das war sehr interessant und zeigte die deutsch-französischen Beziehungen vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg. Der anschließende Bummel in Gruppen durch den Weihnachtsmarkt hat viel Spaß gemacht.

Als Pendant zur Besichtigung einer Champagnerkellerei in Troyes haben wir dieses Mal für die Franzosen einen Besuch der Pfungstädter Brauerei organisiert. Das anschließende Probieren (natürlich nur alkoholfreies Bier!!) hat Vergnügen bereitet, zumal man dabei auch gleich auf den Geburtstag einer französischen Schülerin anstoßen konnte. Sie bekam sogar ein großes Weizenbierglas als Geburtstagsgeschenk.

Der Donnerstagmorgen geriet zum Chaostag. Dies war er in ganz Deutschland.

Zitat aus dem Wetterbericht: „Nasskalt. — Wenn es nicht regnet, schneit es…“.

Über Nacht war sehr viel Schnee gefallen. Die Schüler kamen morgens mit reichlich Verspätung in die Schule. Auf den Straßen war viel Stau und große Rutschgefahr. Wir mussten schweren Herzens den Ausflug nach Bonn absagen . Ein Ersatzausflug ins Darmstädter Vivarium versank ebenfalls im Schnee, da auch nach einer Wartezeit von über einer halben Stunde an der Bushaltestelle kein Bus kam. Die Schüler froren so sehr, dass sie lieber zurück in die Lounge gehen wollten, um eine heiße Schokolade zu trinken. Nachmittags organisierten die Schüler dann eine lustige Schlittenfahrt in Eberstadt, so dass der Schnee nicht umsonst gefallen war….

Am Freitag erkundeten die französischen Schüler mit einer „Jugendstil — Rallye“ unsere Mathildenhöhe und das Jugendstilmuseum.

Natürlich hatten die Schüler auch ausgiebig Zeit in den deutschen Schulalltag zu schnuppern.

Wieder einmal verging die Woche zu schnell, und der Abschied fiel richtig schwer.

Nun freuen wir uns darauf, unsere Austauschpartner im Frühjahr 2011 in Troyes wiederzusehen.

Gwendoline Hoß und Helga Stichel


 Partnerschule: Lycée Marie de Champagne

Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 10
begleitende Lehrkräfte: Frau Gwendoline Hoß und Frau Helga Stichel
Begegnung in Darmstadt vom Samstag, 4.12.10 bis Samstag, 11.12.2010
Begegnung in Troyes vom Freitag, 18.03.11 bis Freitag, 25.03.2011

1. Präsentation des Frankreichaustausches nach Troyes
Inhalte
Bei dem Schüleraustausch nach Troyes handelt es sich um zwei einwöchige Begegnungen zwischen SchülerInnen der Lichtenbergschule Darmstadt und dem Lycée Marie de Champagne Troyes/Frankreich. Die SchülerInnen sind in den Familien, z.T. in Frankreich auch in dem der Schule angeschlossenen Internat untergebracht.

Ein abwechslungsreiches Programm bringt den SchülerInnen Aspekte des kulturellen, sozialen und kulinarischen Lebens der jeweils anderen Nation näher.

Ablauf
Der Besuch der französischen PartnerInnen in Darmstadt findet in der Regel in der Woche über den 1. Advent statt, der Gegenbesuch im Februar.

Das Programm in Darmstadt beinhaltet den Besuch des Unterrichts an der Lichtenbergschule, Besichtigungen der Städte Darmstadt (mit Merck), Frankfurt (mit der Europäischen Zentralbank) und Mainz (mit dem Gutenbergmuseum) und ein privates Programm, das von der jeweiligen Gastfamilie abhängt.

Das Programm in Troyes beinhaltet derzeit ebenfalls den Besuch des Unterrichts an der Oberstufenschule, Besichtigungen in Troyes, eine Tagesfahrt nach Paris mit einem von den Schülern selbst erstellten Programm und eine Tagesfahrt in die Champagne mit dem Besuch eines Champagnerbauerns und einer Glasbläserei. Auch hier wird das Wochenendprogramm von den Gastfamilien organisiert.

Ziele
Ziele des Austauschs sind neben dem Kennenlernen des europäischen Nachbarlandes der Einsatz der erlernten Fremdsprache und das Üben sozialer Kompetenzen sowohl in der Gruppe als auch in der Gastfamilie, in der es dazugehört, sich an die fremden Lebensbedingungen anzupassen und die eigenen Wünsche zu formulieren.

Ein weiteres Ziel ist es, den theoretischen Schulunterricht durch eine Begegnung mit Muttersprachlern lebendiger zu machen und sinnstiftend zu wirken.

Zielgruppe
E8- E9 

Erfahrungen
Der Austausch nach Troyes findet mit kleinen Unterbrechungen seit 1972 statt.
Die Erfahrungen der letzten Jahre spiegeln z.B. die folgenden Berichte wieder (s.u.).

2. Anforderungen
Generell können sich alle FranzösischchülerInnen der Klassen 10 und 11 der Lichtenbergschule für den Austausch bewerben. Es wird von ihnen erwartet, dass sie bereit sind, einen Partner/eine Partnerin aufzunehmen und eine Woche lang zu betreuen und sich selbst während des Aufenthaltes in Troyes den Lebensbedingungen der Gastfamilie weitmöglichst anzupassen.

3. Anwendung, Nutzen
Die Erfahrungen, die SchülerInnen aus einem solchen Austausch mitbringen, sollten absolut nicht unterschätzt werden. Häufig sind sie noch Jahre später sehr präsente Erinnerungen aus der Schulzeit.

Zu diesen Erfahrungen gehört:
- sich als ca. 16 jähriger Schüler in einer Gastfamilie befunden zu haben,
- die eigenen Fähigkeiten, sich in der Fremdsprache zu äußern, getestet und erweitert zu haben,
- sich selbstständig in einer Kleingruppe in Paris bewegt und die kulturellen Schwerpunkte selbst gewählt zu haben,
und der Vergleich unterschiedlicher Kulturen und Lebensweisen, die die eigene
Lebensweise nicht als einzigmögliche erscheinen lassen.
Besonders gut macht sich ein solcher Aufenthalt in Bewerbungen, dem Lebenslauf und im Portfolio, das in diesem Fall neben den sprachlichen Kompetenzen auch die sozialen Kompetenzen eines Schülers/ einer Schülerin reflektiert.


Bericht über die Austauschfahrt nach Troyes 2005/06 der
Lichtenbergschule Darmstadt
unter der Leitung von Michaela Molzow und Ingrid Kind

Der Austausch begann mit dem Aufenthalt der französischen Schüler und Schülerinnen[1]in Darmstadt vom 28.11.05-5.12.06. Die Schüler, die in der Mehrzahl aus einer Wirtschaftsklasse des Lycée Marie de Champagne waren, hatten auf ihrem Programm entsprechende Punkte wie die Besuche der Firma Merck und der Gewerkschaften in Darmstadt und der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Der Besuch des Unterrichts führte zu lebhaften Diskussionen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Schulsysteme. Die Schüler, die sowohl im Einzelnen als auch als Gruppe sehr viel mit ihren Austauschpartnern unternahmen, lernten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die kulturell und auch individuell bedingt waren, kennen und kritisch beurteilen. Auch auf einer gemeinsamen Feier wurden auf Plakaten immer wieder Vergleiche gezogen.

Der Gegenbesuch führte die deutsche Gruppe vom 4.-11.03.06 nach Troyes in die Champagne. Auf dem Weg dorthin besuchten wir die historisch wichtige Kathedrale in Reims. Während des Aufenthaltes wurden die Beziehungen zwischen den Austauschpartnern vertieft, was dazu führte, das am folgenden Austausch einige Schüler ein zweites Mal teilnehmen werden, um den gleichen Partner erneut zu besuchen.

Neben dem Schulbesuch standen in Frankreich Besuche der Champagne, von Paris und der Stadt Troyes an. Dabei wurde auch der Städtepartnerschaft im Rahmen eines Empfangs durch den Bürgermeister Rechnung getragen.


Bericht der Fahrt nach Troyes einer Gruppe (10.-11. Klasse) der Lichtenbergschule Darmstadt vom 10.-17.02.07

Die Fahrt nach Troyes begann am Samstag Morgen um 9 Uhr und führte uns über Reims nach Troyes. Der Umweg lohnte sich, da sich in Reims eine sehr schöne romanische Basilika und mit der gotischen Krönungskathedrale eine für Frankreich sehr bedeutende Kirche befinden.

Die Schüler wie die Lehrer verbrachten das Wochenende in den Familien, wo sie sehr viel Gelegenheiten hatten, ihr Französisch anzuwenden und sich im Hörverstehen zu üben. Im Laufe der Woche standen in Ergänzung zur französischen „Sozialisation“ und der Konfrontation mit den französischen Gepflogenheiten (Schulalltag, Leben im Internat etc.) unterschiedliche kulturelle Angebote auf dem Programm:

In Troyes: Stadtführung, Museum für moderne Kunst, Empfang beim Bürgermeister

In Paris konnten die Schüler eigene Schwerpunkte setzen und sahen sich viele der berühmten Sehenswürdigkeiten in Begleitung ihrer Austauschpartner an.

In der Region Champagne besuchten wir eine Glasbläserei und ein Schloß, in dem Champagner produziert wird.

Im Großen und Ganzen gab es keine nennenswerten Probleme. Die Schüler bemühten sich, den ungewohnten Ansprüchen gerecht zu werden und lernten, dass es auch innerhalb Europas gewisse kulturelle Unterschiede gibt. So wurden Vorurteile beseitigt und mit der Realität verglichen.

Den Schülern gefiel die Reise sehr gut und mache kündigten schon jetzt an, den Austausch privat weiterführen zu wollen.

Bericht über den Schüleraustausch Lichtenbergschule Darmstadt / Lycée Marie deChampagne Troyes/ Frankreich 2007/08

Die 19 AustauschschülerInnen und 2 Lehrerinnen des Lycée Marie de Champagne besuchten uns, die SchülerInnen und Lehrerinnen der Lichtenbergschule Darmstadt vom 1.-8.12.07.

Nachdem die französischen SchülerInnen zum Teil am Samstagvormittag noch den Unterricht in Troyes besuchen mussten, traf die Gruppe nach der 6-stündigen Fahrt gegen 19 Uhr in Darmstadt ein. Die SchülerInnen wurden von ihren PartnerInnen und deren Familien am Sonntag betreut. Im Laufe der Woche besuchten die Gäste dann einige Unterrichtsstunden, die sie lebhaft mit ihren eigenen verglichen. Das dichte Programm, das sie im Laufe der Woche nach Frankfurt, Mainz und zu den Sehenswürdigkeiten Darmstadts und zu Merck führte, wurde von den SchülerInnenn positiv aufgenommen. Besonders schön war, dass der Ausflug nach Mainz mit allen TeilnehmerInnen (deutschen wie französischen) gemeinsam durchgeführt werden konnte. Die Stimmung in der Gruppe war sehr gut und es kam zu keinerlei Zwischenfällen. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass die deutschen SchülerInnen ohne die Hilfe der Lehrerinnen eine Abschiedsparty mit allen Teilnehmern in einem Jugendheim in Eberstadt durchführten, die reibungslos verlief und von der sie stolz am Tag der Abfahrt berichteten.

Die Teilnehmerinnen freuen sich schon jetzt auf den Gegenbesuch, der am 29.2.08 beginnen wird und schreiben sich in der Zwischenzeit e-mails bzw. kommunizieren über Internet miteinander.

Darmstadt, den 19.1.08


Die Fahrt nach Troyes vom 29.Februar bis zum 7.März 2008

„Insgesamt war der Austausch sehr schön“, so kommentierten die meisten der 20 Schüler unseren diesjährigen Schüleraustausch mit dem Lycée Marie de Champagne in Troyes. Alles ist sehr harmonisch und bereichernd für uns verlaufen.

Der Freitag als Ankunftstag und damit gleich das Wochenende in den Gastfamilien hat den meisten gefallen. Und die Schüler haben sich auch immer willkommen in den Familien gefühlt.

Gelobt haben die Schüler auch, dass sie vieles selbstständig planen durften; so z.B. das Besichtigungsprogramm in Paris. Auf diese Weise konnten sie alles sehen, was sie gerne sehen wollten: z.B. Montmartre mit Sacré-Coeur , Eiffelturm oder ein kurzer Besuch im Louvre bei der Mona Lisa.

Bedauert haben unsere Schüler, dass dieses Jahr die Ausflüge nach Paris als auchin die Champagne zur Glasbläserei bzw. zum Champagnerbauern ohne die französischen „corres“ stattfanden, da diese in der Schule bleiben mussten.

Vor allem anstrengend empfanden es die deutschen Schüler, dass die Führungen, z.B. im Kunst-Museum der Familie Lévy, durch die Stadt Troyes oder durch die Kristallerie, alle von uns so gewünscht, auf französisch waren. Doch stolz waren sie ebenso, dass sie trotzdem eine ganze Menge verstanden haben und nicht sehr viel Übersetzungshilfe brauchten.

Zwei unserer Schülerinnen waren zum zweiten Mal bei denselben Gasteltern. Und einige von den Neuen möchten nächstes Jahr auch wieder mitfahren.

 

Ungarnaustausch

2011-12

Besuch aus Budapest an der LuO voraussichtlich in der Zeit vom 12.-21.03.2012

     

 Budapest  Wir fahren nach Budapest!!!


Der zweite Teil des Ungarnaustauschs findet vom 21.9. - 30.9.2010 statt.

(Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 mit Hr. John und Fr. Strempel)

 

           

 

 Ungarn

Besuch aus Budapest an der Luo - Der erste Teil des Ungarnaustauschs fand vom 16. - 25. März 2010 statt, der zweite Teil in Budapest ist im September geplant.

 

Bild anklicken!

   


Ungarnaustausch
in Ungarn 29.09.-8.10.2009

für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (Gegenbesuch). Begleitende Lehrkräfte sind Frau Gudrun Strempel und Frau Janna Strube

Informationen zum Austausch mit dem Arpad-Gymnasium in Budapest

1.Inhalte, Ablauf, Ziele

Den Ungarnaustausch gibt es nun seit fast 20 Jahren und er hat sich in dieser Zeit zu einemwichtigen und vor allem interessanten Bestandteil unserer Austauschangebote entwickelt.

Zuerst einmal: Dieser Austausch „funktioniert“ etwas anders als die übrigen Austauschprogramme an unserer Schule. Bei diesen geht es in erster Linie darum, die jeweilige Sprache „vor Ort“ zu erleben und auch zu üben sowie die unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen.

Dieser Aspekt ist in erster Linie für unsere ungarischen Partner von großer Bedeutung. In Ungarn hat die deutsche Sprache aus geschichtlichen und v.a. wirtschaftlichen Gründen eine große Bedeutung, auch wenn Englisch als „Weltsprache“ immer wichtiger wird. Das Interesse unserer ungarischen Austauschpartner liegt also besonders darin, die Sprache im Kontakt mit uns Deutschen zu pflegen.

Da bei uns nur wenige Menschen Ungarisch sprechen, liegt unser Schwerpunkt logischerweise weniger auf dem Spracherwerb, sondern mehr auf dem Gebiet der „kulturellen Begegnung“. Was heißt das konkret?

Deutschland und Ungarn blicken wie alle europäischen Staaten auf eine lange Tradition gemeinsamer Entwicklungen und großer Unterschiede zurück. Bereits im frühen Mittelalter begünstigten nach dem Zerfall des Reiches Karls des Großen und einer langen Periode von Chaos die häufigen Überfälle ungarischer Reiterverbände die Entstehung eines neuen Reiches in Westeuropa, das nach vielen Jahrhunderten zum Deutschen Reich wurde. Später wanderten viele Menschen aus deutschen Fürstentümern nach Osten, um z.B. in Ungarn eine bessere Zukunft zu finden. Ihre Nachfahren leben z.T. noch heute dort und daher gibt es in Ungarn heute so genannte deutsche „Nationalitätenklassen“.

Das 20. Jahrhundert hat nicht nur die deutsche, sondern auch die ungarische Geschichte bis heute entscheidend geprägt und beide Länder in einer z.T. unheilvollen, z.T. aber auch sehr positiven Art und Weise verbunden.

Das Ende der deutschen Teilung und damit die Einheit Deutschlandswäre ohne die Öffnung der Grenzen in Ungarn nicht so schnell möglich gewesen; die Massenflucht der DDR-Bürger über Ungarn in den Westen war der Stoß, der die wankende DDR zusammenbrechen ließ. Heute ist Ungarn Mitglied der EU und damit ein wichtiger Partner Deutschlands in Europa, und zwar sowohl auf wirtschaftlichem als auch auf politischem Gebiet. Andererseits hat Ungarn aufgrund seiner Geschichte und wirtschaftlichen Struktur deutlich andere Interessen und Prioritäten als die Bundesrepublik.

Die 1945 abgerissenen Verbindungen auf politischem, gesellschaftlichemund wirtschaftlichem Gebiet entstehen wieder neu bzw. sind bereits entstanden. Die Jugendlichen beider Länder hören heute z.B. im Zweifel ähnliche Musik, sehen ähnliche Filme und müssen sich mit ähnlichen Fragen und Problemen herumschlagen.

Dieser „Crashkurs“ soll deutlich machen, welche Zielsetzungen unser Austausch verfolgt: Wir wollen uns diesen Ähnlichkeiten und Unterschieden aussetzen, sie erleben und dokumentieren und uns darüber austauschen. Daher hat der Austausch sozusagen drei „Ebenen“:

  1. Die persönliche Begegnung mit den jeweiligen Gästen und Gastgebern.
  2. Das Kennen lernen des Landes und der Kultur durch gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten.
  3. Die gemeinsame Arbeit in gemischten Kleingruppen an selbst gewählten Projekten und die Präsentation von deren Ergebnissen.

Gerade der letzte Punkt ist uns dabei besonders wichtig. Für unsere ungarischen Partner ist das die Möglichkeit, die Sprache zu üben, da die Projekte auf Deutsch erarbeitet und präsentiert werden. Für die deutsche Seite ergibt sich die Möglichkeit, sich stärker mit konkreten Inhalten der deutsch-ungarischen Geschichte und Gegenwart zu beschäftigen und die ungarischen Gäste im sprachlichen Bereich zu unterstützen.

Für die Arbeit an den Projekten hat sich folgende Vorgehensweise als sinnvoll erwiesen:

Ø Sobald die Austauschpartner zugeordnet sind, sollte ein Ideenaustausch zu möglichen Projektthemen gestartet werden, der zu einer gemeinsamen Absprache führen sollte. Das ist die Voraussetzung dafür, dass unsere ungarischen Gäste bereits Material für das Projekt nach Deutschland mitbringen können. Die verantwortlichen Lehrer stehen dafür als Berater zur Verfügung.

Ø Bei dem Besuch der Ungarn in Deutschland werden erste Ergebnisse erarbeitet und am Schluss des Besuchs vorgestellt. Gleichzeitig sollten Vereinbarungen über die weitere Vorgehensweise getroffen werden, damit z.B. alle Beteiligten zusätzliche Informationen sammeln können.

Ø Bei unserem Gegenbesuch in Budapest werden diese Informationen zu einer Endfassung zusammengefügt, ggf. durch Material vor Ort ergänzt und in der Schule präsentiert. Dies findet in der Regel in einem größeren Rahmen (z.B. vor den fortgeschrittenen Deutschschülern) statt.

Ø Als Beispiel für ein solches Projekt haben wir eine Arbeit zum Thema „Lebenseinstellungen von Jugendlichen“ ausgewählt.

Die Erfahrungen der letzten Jahre mit dieser speziellen Art von Austausch sind durchweg positiv sowohl von Seiten der Schüler als auch der Lehrer erlebt worden. Vor allem der Besuch in Budapest ist für unsere Schüler ein interessante und spannende Erfahrung und nicht zuletzt sind so auch einige Freundschaften entstanden.

2. Anforderungen / Zielgruppe

Zur Zeit (G 9) findet der Ungarnaustausch in der 2. Hälfte der Klasse 10 und zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 statt. Mit G 8 wird der Austausch sich nur auf die Klasse 10 beschränken, wobei die Termine Ende September / Anfang Oktober (vor den Herbstferien) und im März (vor den Osterferien) liegen.

Da diese Begegnung für unsere Schülerinnen und Schüler kein Sprachaustausch ist, gibt es also diesbezüglich keine Ausschlusskriterien und somit ist dieser Austausch für alle Interessenten offen. Natürlich erwarten wir von unseren Schülern gerade beim Gegenbesuch in Ungarn ein entsprechendes Verhalten, bis jetzt gab es aber diesbezüglich keine Probleme. Die Größe der Gruppe ergibt sich immer aus der Anzahl der ungarischen Schüler, da ja jeder Teilnehmer in einer Familie untergebracht werden soll. Diese schwankte in den letzten Jahren meist zwischen 15 und 20 Teilnehmern.

3. Anwendung, Nutzen

Neben dem Spaß und den vielen interessanten Begegnungen und Erlebnissen bedeutet dieser Austausch für unsere Schüler vor allem einen großen Erfahrungsgewinn für das eigene Selbst sowie die Erweiterung des persönlichen Horizontes. Auch wenn Ungarn nun zur EU gehört, ist es für viele noch immer ein „fremdes Land“. Aus diesem Grund ist die Begegnung mit diesem Land, seinen Menschen und seiner Kultur wirklich etwas Neues und ermöglicht den Schülern ganz konkret so etwas wie „interkulturelle Kompetenz“ zu erfahren und zu erlangen. Gerade in der erweiterten EU und in Zeiten der Globalisierung sind solche Erfahrungen von großem Nutzen, z.B. bei späteren Bewerbungen (Lebenslauf) oder bei der Berufswahl. Eine Schülerin oder ein Schüler, der in seiner Schullaufbahn verschiedene Austausche mitgemacht hat, hat damit nicht nur viele wichtige persönliche Erfahrungen gesammelt, er wird auch in seinem späteren Berufsleben sicher davon profitieren.

USA - Austausch

2009

 
Nach acht Stunden Flug und zwei Filmen kam die Gruppe, ausschließlich bestehend aus  Schülern der elften Klasse in Chicago an. Der erste auffällige Unterschied zu  Deutschland waren, abgesehen von der Sprache, die Toiletten, so gebaut, dass sie niemals verstopften.
Abgeholt wurden wir von einem Schulbus, genau so einer, wie man sie im Film immer sieht.
Und genau dieser Vergleich prägte unsere ersten Tage in Amerika, alles war wie im Film! 
Die Autos, die Häuser, die Fast- Food Restaurants und, wie wir unmittelbar nach unserer 
Ankunft in Fond du Lac feststellen konnten, auch die Schule. Ein Football Spiel war in 
vollem Gange und die Ränge bis auf den letzten Platz gefüllt.


USA 01

Unsere Gastfamilien erwarteten uns bereits und wir schauten uns gemeinsam das Spiel an, 
Football Regeln wurden erklärt und erste, vorsichtige Unterhaltungen geführt.
Das Wochenende verbrachte jeder mit seiner Gastfamilie und mit der schwierigen Aufgabe 
nachts zu schlafen und tagsüber wach zu sein.
Man lernte sich besser kennen und wir Deutschen waren schnell von der liebevollen 
Fürsorge und der Fröhlichkeit der Amerikaner begeistert. Im Laufe der darauf folgenden
Woche mussten wir auch feststellen, dass nicht alles wie im Film ist. Zum Beispiel fehlte
die typische Sportler- Hierarchie, wie sie uns in zahllosen Highschool Filmen gezeigt
wird. An der Winnebago Lutheran Academy sind die Schüler immer noch wegen ihres Humors
oder ihrer Charakterstärke beliebt.
USA 02
Auch konnte man für Amerika typische Klischees wie Übergewicht, religiöser Fanatismus 
und grenzenloser Patriotismus wenn überhaupt, nur in Einzelfällen bestätigen. Außerdem
war für die meisten Menschen in Fond du Lac Amerika nicht das Maß aller Dinge und man
wurde eher selten gefragt, ob man in Deutschland auch „Bratwurst“ hat.
Für die nächste Woche hatten wir uns viel vorgenommen. Ausflüge nach Madison (die 
Hauptstadt Wisconsins), zum Kletterpark, zu den Wisconsin Dells, zum Police Department
und dem Gefängnis in Fond du Lac sollten uns einen ungefähren Eindruck von den Leuten
und der Natur Wisconsins vermitteln. Den letzten Tag in Fond du Lac verbrachten alle
gemeinsam bei wunderschönem Wetter und wir, die deutschen Austausch Schüler nutzen die
Gelegenheit um Pastor Wright und Kristin Scharf, die unseren Aufenthalt in Wisconsin
organisiert hatten, Geschenke als Zeichen unserer Dankbarkeit zu überreichen. Nach neun
Tagen hatten wir definitiv mehr erlebt, als wir alle erwartet hatten und wahre
Freundschaften sind geschlossen worden.
Am nächsten Morgen, es regnete zum ersten Mal wie aus Kübeln, machten wir uns nach einem 
kurzen aber emotionalen Abschied auf den Weg nach Chicago. Dort erlebten wie eine
wunderschöne Skyline, ein Paradies für Architekturinteressierte und konnten schon mal, in
Vorbereitung auf den Big Apple, wohin wir schon am nächsten Morgen flogen, etwas
Großstadtluft schnuppern.
Ausnahmslos jeder war begeistert von der Stadt, die von allen am ehesten den Titel 
`Welthauptstadt` verdient hätte.Das Programm für New York war voll, doch ließ man uns
immer noch genug Zeit, um die Mega- Metropole auf eigene Faust zu erforschen.
Empire State Building, Central Park, Alice Island, Ground Zero und ein Broadway Musical 
waren nur einige Dinge, die wir in vier Tagen New York sahen und erlebten. Einige sahen
sogar berühmte Persönlichkeiten, wie etwa den türkischen Ministerpräsidenten oder, wenn
auch nur die Silhouette, Barack Obama. Den Rest der Zeit unterstützte jeder so gut er konnte
die gebeutelte, amerikanische Wirtschaft, sodass viele mit zwei Koffern zurück reisen mussten.
Beim gemeinsamen Pizzaabend am allerletzten Tag bedankten wir uns ausführlich bei Frau
Mühling und Frau Martin, die einen großartigen Job geleistet hatten und wiederum uns
beteuerten, wir seien eine besonders gute Gruppe gewesen. Am Morgen des Abflugs fanden
die meisten, dass die zwei Wochen viel zu schnell vorüber gegangen waren. Rückblickend
jedoch fühlt sich der Austausch wie ein ganzer Lebensabschnitt an.

Von Joshua Schultheis, Kathrin Hoffart und Sarah Zettl

11.-28-09.2009 Austauschtermin in den USA

Ansprechpartnerinnen: Karin Martin und Andrea Mühling

USA Austausch 2008 nach Somers,
Wisconsin - Shoreland Lutheran High School

Am 08.09.2008 war es endlich so weit. Der jährliche USA-Austausch nach Wisconsin stand vor der Tür und am frühen Morgen des 8. Septembers trafen sich die 20 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 mit ihren zwei begleitenden Lehrerinnen, Frau Kisch und Frau Mühling, am Frankfurter Flughafen.

Die Erwartungen an Amerika, die Schule in Wisconsin und die Gastfamilien waren riesig. Nachdem wir bereits seit den Osterferien diesen Jahres per E-Mail Kontakt zu unseren Gastfamilien aufgenommen hatten, war die Spannung nun auf dem Höhepunkt und unsere Reise konnte endlich losgehen.

Nach einem über 9-stündigen Flug sind wird in Chicago, Illinois, gelandet und wurden dort von einigen Elternteilen abgeholt und an die Shoreland Lutheran Highschool in Somers gebracht.

Dort angekommen wurden wir mit einem „Lunch“ begrüßt, wir lernten unsere Gastfamilien kennen und fuhren anschließend mit ihnen zu unserem „Zuhause“, das wir für zwei Wochen beziehen sollten.

In Wisconsin besuchten wir an zwei Tagen den Unterricht der High School, die nur ca. 300 Schüler aufweist, um den amerikanischen Unterrichtsstil kennen zu lernen.

Des Weiteren besuchten wir Chicago und genossen dort die gigantische Aussicht über die Stadt - zuerst vom ‘Sears Tower’ und dann von einem Boot aus.

Außerdem waren wir in Kenosha, Racine und Madison, der Hauptstadt des Staates Wisconsin. Nach einem Besuch des Gerichts ging es an diesem Tag noch zum „House on the Rock“.

An zwei Tagen besuchten wir Milwaukee und besichtigten dort u.a. das Baseballstadion, die Miller Brauerei und das Harley Davidson Museum.

Trotz eines festen Wochenprogramms konnten wir noch viel Zeit mit unseren Gastfamilien verbringen.

Nach zwei tollen Wochen in Wisconsin und einem abschließenden Football-Spiel hieß es dann „Koffer packen“, denn unser Weiterflug von Chicago nach New York stand auf dem Programm. Wirverabschiedeten uns von unseren Gastfamilien, was nicht ganz emotionslos verlief.

Doch schon am Flughafen war die Aufregung vor New York, der Weltmetropole, so enorm, dass die Tränen schnell getrocknet waren.

In New York angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im „Skyline“ Hotel und machten uns direkt auf den Weg zum Empire State Building, wo wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang eintrafen.

In den nächsten Tagen besuchten wir Ellis Island, sahen die Freiheitsstatue, spazierten entlang der Wallstreet, besichtigten den Ground Zero, durchquerten China Town und Little Italy, sahen den Central Park und auch dasRockefeller Center.

An unserem letzen Tag in New York besuchten wir zudem gemeinsam das „Museum of Modern Art“ (MOMA) und einige von uns sahen sich an diesem Abend das Musical „Phantom of the Opera“ am Broadway an.

Das Beste überhaupt war natürlich der Time Square, den wir bei Nacht das erste Mal sahen und von dem wir total überwältigt waren. Am Times Square, am Broadway und an der 5th Avenue hatten wir in diesen Tagen auch ausreichend Zeit zum Shoppen.

Alles in allem hatten wir eine sehr schöne Zeit in Amerika. Die Leute waren sehr freundlich und zuvorkommend. Außerdem sind viele Freundschaften entstanden, die wir alle auf jeden Fall aufrecht- erhalten wollen. Wir freuen uns schon auf den Sommer 2009, wo einige unserer Austauschpartner nach Deutschland kommen und wir die Möglichkeit haben werden, ihnen unsere Heimat zu zeigen.

Wenn die Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit haben, an diesen Austausch teilzunehmen, sollten sie nicht zögern und sich anmelden. USA bleibt einfach eine unvergessliche Reise.


Inhalte, Ablauf, Ziele:

Der Schüleraustausch mit unseren amerikanischen Partnerschulen in Fond Du Lac und Racine (Bundesstaat Wisconsin) gehört mittlerweile zu den etablierten Austauschfahrten der Lichtenbergschule. Jedes Jahr erhält eine Schülergruppe von etwa 20 Teilnehmern die Möglichkeit, entweder die eine oder andere Schule zu besuchen.

Die Schüler bewerben sich für dieses Programm im 1. Halbjahr der 10. Klasse, nehmen während des 2. Halbjahres an der Vorbereitung dafür teil und fahren im September des darauf folgenden Schuljahres (als Austausch, so in der 11. Klasse) in die USA.

Wesentliche Kriterien der Teilnahme sind alle Aspekte der persönlichen Reife, also Zuverlässigkeit, Offenheit, Kommunikationsbereitschaft, Bereitschaft Regeln zu akzeptieren sowie Anpassungsfähigkeit. Ausgeglichene schulische Leistungen spielen wegen der Notwendigkeit, ausgefallenen Unterricht rasch nachzuholen, ebenfalls eine (untergeordnetere) Rolle. Das Maß der Beherrschung der englischen Sprache ist insofern von Bedeutung, als dass die Schüler in der Lage sein müssen, am Familienleben, am schulischen Alltag und an den Aktivitäten ihrer dortigen Altersgenossen teilzunehmen. Ferner werden bei der Auswahl Schüler bevorzugt, die bisher noch nicht die Gelegenheit hatten, an einem Schüleraustausch teilzunehmen bzw. noch nicht in den USA zu Besuch waren.

Die Schüler halten sich meist 10 Tage in den amerikanischen Gastfamilien auf. Das Programm für diesen Zeitraum ist sehr vielfältig gestaltet. Ein bis zwei Tage werden i.d.R. an der privaten lutheranischen High School verbracht und die deutschen Schüler erhalten hier einen intensiven Einblick in das hinsichtlich Ablauf, Unterrichtsorganisation und schulischem Ethos doch sehr unterschiedliche amerikanische Schulsystem. Die anderen Tage sind geprägt von Ausflügen innerhalb des Bundesstaats Wisconsin: so werden je nach Angebot meist die Wisconsin Dells, Madison, lokale Unternehmen, Dairy Farms, die lokale staatliche High School, ein Gefängnis usw. besucht. Ein Highlight im Rahmen dieser zehn Tage ist sicherlich der Ausflug in die „windy city“ Chicago.

Von Wisconsin aus geht es dann schließlich wieder zurück nach Hause — nicht jedoch ohne einen dreitägigen Abstecher in die Weltmetropole New York. Mit einer Unterkunft im Herzen Manhattans lassen sich Sehenswürdigkeiten wie Empire State Building, Times Square, Statue of Liberty, Ellis Island, Wall Street, China Town, Brooklyn Bridge, Central Park und vieles mehr besichtigen.

Zielgruppe:

Schüler der Jahrgangsstufe 11 (die Anmeldung für den Austausch erfolgt bereits vor/nach den Herbstferien in der 10. Klasse)

Erfahrungen, Beispiele früherer Fahrten:

Teilnahmebedingungen

· Bereitschaft und Möglichkeit, einen amerikanischen Austauschschüler für ca. 14 Tage zu beherbergen

· Bereitschaft zur aktiven und zuverlässigen Mitarbeit am Austauschprogramm (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung)

· Offenheit für und Interesse an der anderen Kultur und Lebensweise und die Bereitschaft, auch ungewohnte Lebensformen und Gebräuche zu respektieren

· Teamfähigkeit / angenehme soziale Umgangsformen / Fähigkeit und Bereitschaft zur Anpassung / Bereitschaft Regeln und Anordnungen zu akzeptieren / Pünktlichkeit / Fähigkeit u. Bereitschaft auf Alkohol und Zigaretten zu verzichten

· Interesse an der / und Bereitschaft zur Erweiterung der Sprachkompetenz in Englisch

· Die Schulnoten sollten so gut sein, dass man die Abwesenheit von 16 Tagen und der danach eventuell sofortige Beginn der „Klausurenphase“ gut bewältigen kann.

Sind alle diese Bedingungen erfüllt, so erfolgt die Auswahl nach verschiedenen Kriterien (Teilnahme an vorherigen Austauschen, vorheriger Aufenthalt in den USA, verhältnismäßig ausgewogene Repräsentanz der einzelnen Klassen), letztlich entscheidet jedoch das Losverfahren.

Erfahrungsgewinn für das eigene Selbst und Erweiterung des persönlichen Horizontes

Den Schülern der Lichtenbergschule gelang es in der Vergangenheit, stets ein gutes und freundschaftliches Verhältnis zu den aufnehmenden Familien sowie zu ihren gleichaltrigen Partnern aufzubauen. Die deutschen Schüler waren gut über ihren Zielort informiert und bereit, unterschiedliche Lebensbedingungen zu respektieren und fast zwei Wochen lang mitzuleben. Von amerikanischer Seite begegnete uns andererseits eine Großzügigkeit im menschlichen Miteinander, die unsere Schüler beeindruckte und reflektieren ließ, inwiefern es eben diese andere Mentalität war, die dem zugrunde lag.

Insgesamt lässt sich sagen, dass unsere Schüler einen intensiven detail- und facettenreichen Eindruck vom Leben in einer Kleinstadt des Mittleren Westens gewinnen konnten, dem kontrastierend der dreitägige Aufenthalt in der Metropole New York gegenübersteht.

Durch die Reflektion unsere unterschiedlichen Lebens- und Denkweisen konnte die Gruppe sicherlich einen großen Gewinn davon tragen, sowohl ihre persönliche Entwicklung betreffend, als auch bezüglich ihrer Kompetenz im Umgang mit unterschiedlichen Kulturen. Nicht zuletzt haben sie ihre Kenntnis der Welt um wesentliche Aspekte bereichert.

Begegnungen und Zusammenarbeit

Traditionell haben die Schüleraustausche am Gymnasium die Aufgabe, Menschen unterschiedlicher Sprachen grenzübergreifend zusammen zu führen und zum gegenseitigen Verständnis und zur Verständigung über gemeinsame Ziele und Aufgaben im internationalen Kontext beizutragen.

Im Zuge der Migrationen, der Internationalisierung der Arbeitswelt und der politischen und wirtschaftlichen Prozesse auf globaler Ebene sind Verständnis und Verständigung alltägliche Anforderungen im In- und Ausland.

Neben dem Sprachenlernen sind internationale Austausche und Begegnungen zum Erwerb einer interkulturellen Kompetenz als Voraussetzung von Völkerverständigung erforderlich.

Zur Stärkung und Unterstützung einer gelebten Demokratie und der gesellschaftlichen Bindungskräfte (Werte und Normen) in einer pluralen und weltoffenen Gesellschaft sind neue Formen der bewussten Begegnung auf verschiedenen Ebenen im Inland erforderlich.

Die Schule als ein zentraler Ort bietet vielfältige Anlässe der bewussten Begegnungen und praktizierten Zusammenarbeit zwischen den Menschen.

 

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