Studien- und Berufsberatung
Diskussion über die Vorbereitung von Gymnasiasten auf das
Ingenieur- Studium an einer Universität und wie diese
verbessert werden könnte
Beteiligte:25 Schülerinnen und Schüler zweier Leistungskurse Physik, Oberstudienrat Dr. Dlabal, Studiendirektor Krug, Oberstudiendirektor Herrmann,
Herr Prof. Dr. Breuer TU Darmstadt
Anlass:
Vorbereitung von Herrn Herrmann auf ein Podiumsgespräch
an der TU Darmstadt am 16.11.07 am 09.11.2007
Protokoll: Lisa Francesca Heyer
Vorstellung einiger Aufnahmekriterien an Universitäten
durch Herrn Prof. Dr. Breuer, TU Darmstadt
- Abitur
- Motivation und Zielorientierung
- Belastbarkeit und Selbsteinschätzung
- Selbstverantwortung
- Teamfähigkeit
> Vorbereitung auf Führungspositionen
Fragen der Schülerinnen und Schüler an Herrn Prof. Dr. Breuer, TU Darmstadt
Wie bewertet er fachbereichsübergreifende Fächerkombinationen:
➢ Fachbereichsübergreifende Fächerkombinationen ( z.B. Physik/ Deutsch) sollten bestehen bleiben, weil nicht allein technische Kompetenzen beim Studium wichtig sind.
Was sind Führungspersönlichkeiten?
➢ Führungspersönlichkeiten müssen im Stande sein Verantwortung für Finanzen und Mitarbeiter zu übernehmen und dabei auch noch ein hohes Maß an Teamfähigkeit besitzen.
Was ist der Unterschied zwischen Fachhochschule und Universität?
➢ Im Unterschied zur FH gibt es auf der Universität mehr wissenschaftliche (methodische) Arbeit. > Lehre und Forschung
Sind die Schulen in der Lage die Schüler auf das Studium vorzubereiten?
➢ Die Schüler sind nach dem Abitur vom technischen Wissen her gut vorbereitet.
Fragen an die Schüler und Schülerinnen (Moderation: Herr Herrmann)
Warum wollen Schüler und Schülerinnern Ingenieure werden?
- Persönliches Interesse (auch Kindheitstraum)
➢ an Innovation
➢ an Kreativität
➢ am breiten Einsatzfeld (auch International)
➢ an derpositivenMarktlage
- Familie
➢ verwandte Ingenieure
Wie sehen die Schüler und Schülerinnern die Vorbereitung durch die Schule
➢ sehen sich gut vorbereitet
➢ Unsicherheit wegen mangelnder Erfahrung (haben noch keine Vorstellung vom
Hochschulalltag)
Was trauen sich die Schüler selbst zu?
--------
Was fordern die Schüler von:
- Universitäten
➢ Gute Vermittlung des Lehrstoffs
➢ bestmögliche Vorbereitung auf die Arbeitswelt
- Gymnasien
➢ berufsnahes Lernen
➢ Frühförderung
➢ Zusatzangebote außerhalb der Schulzeit
➢ Jugend forscht
➢ gute Vermittlung des Lehrstoffs
- der Politik
➢ finanzielle Förderung
➢ Einstellung von kompetenten Lehrern
➢ Qualität
➢ Quantität
➢ Eine Chance für jeden eine gute Ausbildung zu genießen
➢ finanzielle Unterstützung für finanziell schlecht gestellte Schüler und Studenten (besonders auch in Hinblick auf Studiengebühren)
- ihrer Familie
➢ Unterstützung auf dem eigenen Weg
➢ Vermittlung von „menschlichen“ Kompetenzen
➢ finanzielle Unterstützung (sofern die Eltern dazu in der Lage sind)
- sich selbst
➢ maximale Nutzung der ihnen angebotenen Förderung
➢ (frühe) Zielbewusstheit (auch wenn es dann nicht so kommen muss;
Träume langsam konkreter werden lassen)
➢ sich selbst motivieren zu können
➢ Selbstverantwortung
Vorschläge:
➢ Projekte an Hochschule mit Teilnahme von Gymnasiasten
➢ Vernetzung aller an Bildung beteiligten Institutionen
> Synergien definieren und nutzen
letzte Änderung: 05.02.2008