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Berichte

Troyes-Austausch 2011

Baguette, Champagner, Paris und Froschschenkel- unser diesjähriger Frankreichaustausch mit Troyes war so vielfältig und abwechslungsreich wie das Land und die Leute selbst.

Wir, die Schüler der E8 und E9 Jahrgänge, verbrachten eine Woche vom 18. bis zum 25. März in der wunderschönen Altstadt Troyes in der Champagne in Frankreich.

Am Morgen des 18. März brachen wir auf, und im Bus konnte niemand an Schlaf denken, so groß war die Vorfreude, unsere Austauschpartner wieder zu sehen, die uns im Dezember bereits sehr ans Herz gewachsen waren. Nach einer 6-stündigen Fahrt kamen wir schließlich in Troyes an, wo wir schon von unseren Austauschpartnern mit einem kleinen Willkommensbuffet begrüßt wurden. Anschließend ging es ins Gasthaus, um erst einmal die Gastfamilien näher kennen zu lernen und um in der Praxis noch etwas steife Schulfranzösisch zu lockern.

 

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Das Wochenende wurde dann ganz individuell in den Familien gestaltet- wir konnten später alle aufgeregt von Ausflügen zum nahe gelegenen (und wirklich traumhaft schönen) Lac d’Orient, von Shoppingtouren, Bowlingausflügen, Jahrmarktsbesuchen und noch vielem Anderen erzählen.

Von Montag bis Freitag hatten wir ein volles, aber wirklich interessantes Programm: unser erster Weg führte uns nach Colombey-les-deux-Eglises zum „Mémorial Charles de Gaulle“ und nach Merrey-sur-Arce zu einer privaten und charmevollen Champagnermanufaktur (der Champagner in der Champagne ist wirklich gut!).

Es folgte eine Führung durch die Altstadt Troyes, welche durch eine Ansprache im Rathaus, in der noch einmal das gute und einmalige Verhältnis zwischen uns und den Franzosen in Troyes gelobt wurde. Am Mittwoch sahen wir uns den berührenden Film „Monsieur Batignole“ an und hielten dann unseren Austauschpartnern eine Präsentation, die mit viel Humor aufgenommen wurde, und allen Spaß machte. Der Mittwochnachmittag ist in Frankreich traditionellerweise -und im Gegensatz zu allen anderen Nachmittagen- schulfrei, und wurde von uns für ein gemeinsames Picknick und Shoppen oder alternativ Spielhalle besuchen genutzt.

Den Höhepunkt im Programm aber stellte der Donnerstag dar:

Ein Ausflug nach Paris!

An diesem Tag fuhren nur wir Deutschen morgens am Bahnhof ab und besuchten als aller erstes den Eiffelturm. Es war ein berauschendes Gefühl, vor dem Wahrzeichen Frankreichs zu stehen, und es wurden eifrig Fotos geschossen, wobei wir gleichzeitig versuchten, die zahlreichen Souvenirhändler abzuschütteln. Die restliche Zeit hatten wir zur freien Verfügung, und so begaben wir uns in Kleingruppen auf Entdeckungstour. Am Abend kamen wir müde, berauscht nach Troyes zurück, und am Abendessenstisch wurde in so mancher Gastfamilie jedes Detail von Paris durchgesprochen.

Während dieser Zeit wuchsen uns unsere französischen Austauschpartner immer mehr ans Herz, es entstanden echte Freundschaften, die hoffentlich noch lange halten werden. Auch entdeckten wir die Warmherzigkeit der Franzosen; jedes Mal, wenn wir in der Schule waren, wurden wir stürmisch begrüßt, und herzlich in die Mitte von Schüler aufgenommen, welche nicht am Austausch beteiligt waren. Wir konnten uns wirklich pudelwohl fühlen. Doch wir können hier nur einen kurzen Überblick über die neuen Beziehungen geben, will man genaueres erfahren, so kann jeder einzelne von uns seine ganz eigene Geschichte erzählen.

Dann kam der Freitag, der Tag, den wir alle nicht hatten wahr haben wollen. Um kurz vor acht fuhr der Bus vor und die Zeit des Abschieds war gekommen. Wir verabschiedeten uns, wobei auch die eine oder andere Träne zu sehen war. Schnell ging es jedenfalls nicht, wir brauchten eine halbe Stunde und dann kamen wir auf die Idee, einige von unseren französischen Austauschschülern mit in den Bus zu nehmen und dort zu verstecken. Leider wurden jene entdeckt, und so mussten wir uns doch von unseren Austauschschülern trennen -aber ganz sicher nicht für immer!

Eins ist klar: Die Zeit in Frankreich war wunderschön und unvergesslich –aber viel zu kurz! Schon auf der Rückfahrt haben viele von uns beschlossen, im Herbst zurückzukommen und die Gastfreundschaft unserer lieben französischen Freunde ein zweites Mal in Anspruch zu nehmen. Wir sind uns alle sicher, dass viele der geschlossenen Freundschaften noch lange genauso lebendig bleiben werden, wie die Erinnerungen an diese Woche.

Nicht vergessen möchten wir aber, uns bei Frau Hoß,Frau Stichel und allen anderen daran beteiligten zu bedanken, denn erst sie machten diesen Austausch möglich. In diesem Sinne also: Merci beaucoup!

 

 

Frankreichaustausch Troyes 2010 der 10. Klassen

Am Freitag den 12. März ging es endlich los! Wir fuhren nach Troyes, einer 75.000 Einwohner Stadtsüdlich von Paris. Da in Frankreich die Schule bis 17 Uhr nachmittags geht, hatten wir Zeit einen Umweg über Reims zu machen, wo Moritz und Lucas den Mitschülern die romanische Basilika St. Rémis und die gotische Kathedrale zeigten, beide ganz berühmt und Weltkulturerbe.

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Nach einer weiteren Stunde kamen wir endlich am LycéeMarie de Champagne an, wo unsere Corres (frz. Austauschpartner)schon ungeduldig auf uns warteten. Wir wurden mit einem kleinen Buffet empfangen. Danach ging jeder von uns mit seinem Corres nach Hause.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Familien, jedoch trafen sich die meisten auch in der Stadt, um etwas gemeinsam zu unternehmen, wie z.B. Schlittschuhlaufen, Bowlen oder in Cafés gehen.

Am Montag war unser erster Schultag in Frankreich. Der Unterricht ist ganz anders im Vergleich zu unserem. Die Schüler in Frankreich schreiben die ganze Stunde mit, der Lehrer redet fast ununterbrochen, und es gibt keine mündlichen Noten.

Nach dem Unterricht ging die deutsche Gruppe in die Stadt, um eine Führung durch die Stadt zu machen.

Am nächsten Tag machten wir, leider ohne unsere französischen corres, einen Tagesausflug in die Champagne. Wir besuchten die Cristallerie in Bayel. Dort lernten wir, wie man Kristallglas in den verschiedensten Formen herstellt. Danach legten wir eine einstündige Pause ein und sonnten uns ein wenig im kleinen Ort Bayel. Später besuchten wir die Champagnerie in Merrey-sur-Arce. Dort erklärte uns der Champagnerbauer, wie man dieses Getränk herstellt. Und unter Aufsicht der Lehrer durften wir auch ein Glas davon kosten.

Am Mittwoch gingen wir in das Musée d’ Art moderne de Troyes. Dort bearbeiteten wir ein Quiz, welches allen mehr oder weniger gut gelungen ist.

Donnerstag war das Highlight der Woche. PARIS! Für viele war es das erste Mal. Wir fuhren mit dem Zug um kurz vor 8 Uhr am Hauptbahnhof in Troyes los und kamen wie geplant um Viertel nach neun am Gare de l´Est in Paris an. Die Schüler teilten sich in Gruppen auf . So konnten wir in Paris machen, was wir wollten. Die beliebtesten Zielewaren Eiffelturm, Arc de Triomphe, Champs Elysées, Louvre, Notre Dame und Hard Rock Café. Das Metrofahren stellte sich als sehr unkompliziert und schnell heraus. Und trotz Warnung wurde niemand beklaut. Die Zeit in Paris ging leider sehr schnell vorbei, doch es war ein gelungener Tag!

Leider war am Freitag unsere Woche in Troyes schon wieder vorbei. Wir verabschiedeten und bedankten uns bei unseren Corres und versprachen wiederzukommen. Um halb vier Uhrwaren wir wieder in Darmstadt,und somit endete ein sehr schöner Frankreichaustausch.

Lucas und Moritz


letzte Änderung: 11.05.2011
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