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USA - Austausch


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Exchange with Fond du Lac, Wisconsin

After the visit of theAmerican studentsin Germany in early June this year,it was finally our turn.We, the German exchange students, travelled to Wisconsin, Fond du Lac,on 26th September 2013. After a tiring 9- hour flight to Chicago, we arrived late and exhausted in Fond du Lac. The next morningwe went onour first trip to the capital of Wisconsin, Madison. Thecomingweekendwasused for trips with thehost families. After the weekend there were three interesting trips planned.

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It was just the German exchange groupand our chaperons, Mrs Schmitt and Mrs Baensch. We wentto Milwaukee, Green Bay and Door County, which we all visited with typical yellow school buses. ThursdayandFridaywe got to know the American school life in the Winnebago Lutheran Academy (WLA), a religious high school in Fond du Lac.Then it was time for the weekend. But it wasn't a normal weekend: It was Homecoming, which the students had been organizing for weeks. Homecomingstartedon Fridayevening with the "Skit Night" (sketch night) andwas followed by a big football gameon Saturdaymorning. The evening was the highlight of the Homecoming weekend: the Homecoming dance.

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Before the dance you usually take pictures together and the dance partner takeshis "date"out toa restaurant. On Sunday it was time to say goodbye. We had alast picnic together andon Mondaywe went on a 3 hour bus ridebackto Chicago, where we stayed in a cozy hostel. There, we spent 3 lovely and warm days at the Field Museum, on the beach, at the zoo, the John Hancock Tower, in themovie theater, on boat cruise andexcessive shopping tours. After 14eventful days in America we had to fly back to Germany with a heavy heart.Overall,our impression of America and the exchangewaspositive, the trips were mostly exciting even if the bus rides were often long and bumpy.Our host families made us all feel very welcome as well as the teachersand residents of the city, who were very nice, open and helpful.Seeing a metropolis such as Chicago in comparison to the city of Fond du Lac with only 42,000 inhabitants was also very impressive. Nearly all German students experienced America as they had imagined it to be with typically American food, greatpropertiesand houses, friendlyconversations and a huge city like Chicago, which everyone had seen in American movies before.The German studentsgot along very well and will keep lotsof good memories. We can only recommend the exchange to other students and we hope that they will have as much fun as we had!

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by Benjamin Reck and Zora Sabisch, 2013


2009

 
Nach acht Stunden Flug und zwei Filmen kam die Gruppe, ausschließlich bestehend aus  Schülern der elften Klasse in Chicago an. Der erste auffällige Unterschied zu  Deutschland waren, abgesehen von der Sprache, die Toiletten, so gebaut, dass sie niemals verstopften.
Abgeholt wurden wir von einem Schulbus, genau so einer, wie man sie im Film immer sieht.
Und genau dieser Vergleich prägte unsere ersten Tage in Amerika, alles war wie im Film! 
Die Autos, die Häuser, die Fast- Food Restaurants und, wie wir unmittelbar nach unserer 
Ankunft in Fond du Lac feststellen konnten, auch die Schule. Ein Football Spiel war in 
vollem Gange und die Ränge bis auf den letzten Platz gefüllt.


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Unsere Gastfamilien erwarteten uns bereits und wir schauten uns gemeinsam das Spiel an, 
Football Regeln wurden erklärt und erste, vorsichtige Unterhaltungen geführt.
Das Wochenende verbrachte jeder mit seiner Gastfamilie und mit der schwierigen Aufgabe 
nachts zu schlafen und tagsüber wach zu sein.
Man lernte sich besser kennen und wir Deutschen waren schnell von der liebevollen 
Fürsorge und der Fröhlichkeit der Amerikaner begeistert. Im Laufe der darauf folgenden
Woche mussten wir auch feststellen, dass nicht alles wie im Film ist. Zum Beispiel fehlte
die typische Sportler- Hierarchie, wie sie uns in zahllosen Highschool Filmen gezeigt
wird. An der Winnebago Lutheran Academy sind die Schüler immer noch wegen ihres Humors
oder ihrer Charakterstärke beliebt.
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Auch konnte man für Amerika typische Klischees wie Übergewicht, religiöser Fanatismus 
und grenzenloser Patriotismus wenn überhaupt, nur in Einzelfällen bestätigen. Außerdem
war für die meisten Menschen in Fond du Lac Amerika nicht das Maß aller Dinge und man
wurde eher selten gefragt, ob man in Deutschland auch „Bratwurst“ hat.
Für die nächste Woche hatten wir uns viel vorgenommen. Ausflüge nach Madison (die 
Hauptstadt Wisconsins), zum Kletterpark, zu den Wisconsin Dells, zum Police Department
und dem Gefängnis in Fond du Lac sollten uns einen ungefähren Eindruck von den Leuten
und der Natur Wisconsins vermitteln. Den letzten Tag in Fond du Lac verbrachten alle
gemeinsam bei wunderschönem Wetter und wir, die deutschen Austausch Schüler nutzen die
Gelegenheit um Pastor Wright und Kristin Scharf, die unseren Aufenthalt in Wisconsin
organisiert hatten, Geschenke als Zeichen unserer Dankbarkeit zu überreichen. Nach neun
Tagen hatten wir definitiv mehr erlebt, als wir alle erwartet hatten und wahre
Freundschaften sind geschlossen worden.
Am nächsten Morgen, es regnete zum ersten Mal wie aus Kübeln, machten wir uns nach einem 
kurzen aber emotionalen Abschied auf den Weg nach Chicago. Dort erlebten wie eine
wunderschöne Skyline, ein Paradies für Architekturinteressierte und konnten schon mal, in
Vorbereitung auf den Big Apple, wohin wir schon am nächsten Morgen flogen, etwas
Großstadtluft schnuppern.
Ausnahmslos jeder war begeistert von der Stadt, die von allen am ehesten den Titel 
`Welthauptstadt` verdient hätte.Das Programm für New York war voll, doch ließ man uns
immer noch genug Zeit, um die Mega- Metropole auf eigene Faust zu erforschen.
Empire State Building, Central Park, Alice Island, Ground Zero und ein Broadway Musical 
waren nur einige Dinge, die wir in vier Tagen New York sahen und erlebten. Einige sahen
sogar berühmte Persönlichkeiten, wie etwa den türkischen Ministerpräsidenten oder, wenn
auch nur die Silhouette, Barack Obama. Den Rest der Zeit unterstützte jeder so gut er konnte
die gebeutelte, amerikanische Wirtschaft, sodass viele mit zwei Koffern zurück reisen mussten.
Beim gemeinsamen Pizzaabend am allerletzten Tag bedankten wir uns ausführlich bei Frau
Mühling und Frau Martin, die einen großartigen Job geleistet hatten und wiederum uns
beteuerten, wir seien eine besonders gute Gruppe gewesen. Am Morgen des Abflugs fanden
die meisten, dass die zwei Wochen viel zu schnell vorüber gegangen waren. Rückblickend
jedoch fühlt sich der Austausch wie ein ganzer Lebensabschnitt an.

Von Joshua Schultheis, Kathrin Hoffart und Sarah Zettl

11.-28-09.2009 Austauschtermin in den USA

Ansprechpartnerinnen: Karin Martin und Andrea Mühling

USA Austausch 2008 nach Somers,
Wisconsin - Shoreland Lutheran High School

Am 08.09.2008 war es endlich so weit. Der jährliche USA-Austausch nach Wisconsin stand vor der Tür und am frühen Morgen des 8. Septembers trafen sich die 20 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 mit ihren zwei begleitenden Lehrerinnen, Frau Kisch und Frau Mühling, am Frankfurter Flughafen.

Die Erwartungen an Amerika, die Schule in Wisconsin und die Gastfamilien waren riesig. Nachdem wir bereits seit den Osterferien diesen Jahres per E-Mail Kontakt zu unseren Gastfamilien aufgenommen hatten, war die Spannung nun auf dem Höhepunkt und unsere Reise konnte endlich losgehen.

Nach einem über 9-stündigen Flug sind wird in Chicago, Illinois, gelandet und wurden dort von einigen Elternteilen abgeholt und an die Shoreland Lutheran Highschool in Somers gebracht.

Dort angekommen wurden wir mit einem „Lunch“ begrüßt, wir lernten unsere Gastfamilien kennen und fuhren anschließend mit ihnen zu unserem „Zuhause“, das wir für zwei Wochen beziehen sollten.

In Wisconsin besuchten wir an zwei Tagen den Unterricht der High School, die nur ca. 300 Schüler aufweist, um den amerikanischen Unterrichtsstil kennen zu lernen.

Des Weiteren besuchten wir Chicago und genossen dort die gigantische Aussicht über die Stadt - zuerst vom ‘Sears Tower’ und dann von einem Boot aus.

Außerdem waren wir in Kenosha, Racine und Madison, der Hauptstadt des Staates Wisconsin. Nach einem Besuch des Gerichts ging es an diesem Tag noch zum „House on the Rock“.

An zwei Tagen besuchten wir Milwaukee und besichtigten dort u.a. das Baseballstadion, die Miller Brauerei und das Harley Davidson Museum.

Trotz eines festen Wochenprogramms konnten wir noch viel Zeit mit unseren Gastfamilien verbringen.

Nach zwei tollen Wochen in Wisconsin und einem abschließenden Football-Spiel hieß es dann „Koffer packen“, denn unser Weiterflug von Chicago nach New York stand auf dem Programm. Wirverabschiedeten uns von unseren Gastfamilien, was nicht ganz emotionslos verlief.

Doch schon am Flughafen war die Aufregung vor New York, der Weltmetropole, so enorm, dass die Tränen schnell getrocknet waren.

In New York angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im „Skyline“ Hotel und machten uns direkt auf den Weg zum Empire State Building, wo wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang eintrafen.

In den nächsten Tagen besuchten wir Ellis Island, sahen die Freiheitsstatue, spazierten entlang der Wallstreet, besichtigten den Ground Zero, durchquerten China Town und Little Italy, sahen den Central Park und auch dasRockefeller Center.

An unserem letzen Tag in New York besuchten wir zudem gemeinsam das „Museum of Modern Art“ (MOMA) und einige von uns sahen sich an diesem Abend das Musical „Phantom of the Opera“ am Broadway an.

Das Beste überhaupt war natürlich der Time Square, den wir bei Nacht das erste Mal sahen und von dem wir total überwältigt waren. Am Times Square, am Broadway und an der 5th Avenue hatten wir in diesen Tagen auch ausreichend Zeit zum Shoppen.

Alles in allem hatten wir eine sehr schöne Zeit in Amerika. Die Leute waren sehr freundlich und zuvorkommend. Außerdem sind viele Freundschaften entstanden, die wir alle auf jeden Fall aufrecht- erhalten wollen. Wir freuen uns schon auf den Sommer 2009, wo einige unserer Austauschpartner nach Deutschland kommen und wir die Möglichkeit haben werden, ihnen unsere Heimat zu zeigen.

Wenn die Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit haben, an diesen Austausch teilzunehmen, sollten sie nicht zögern und sich anmelden. USA bleibt einfach eine unvergessliche Reise.


Inhalte, Ablauf, Ziele:

Der Schüleraustausch mit unseren amerikanischen Partnerschulen in Fond Du Lac und Racine (Bundesstaat Wisconsin) gehört mittlerweile zu den etablierten Austauschfahrten der Lichtenbergschule. Jedes Jahr erhält eine Schülergruppe von etwa 20 Teilnehmern die Möglichkeit, entweder die eine oder andere Schule zu besuchen.

Die Schüler bewerben sich für dieses Programm im 1. Halbjahr der 10. Klasse, nehmen während des 2. Halbjahres an der Vorbereitung dafür teil und fahren im September des darauf folgenden Schuljahres (als Austausch, so in der 11. Klasse) in die USA.

Wesentliche Kriterien der Teilnahme sind alle Aspekte der persönlichen Reife, also Zuverlässigkeit, Offenheit, Kommunikationsbereitschaft, Bereitschaft Regeln zu akzeptieren sowie Anpassungsfähigkeit. Ausgeglichene schulische Leistungen spielen wegen der Notwendigkeit, ausgefallenen Unterricht rasch nachzuholen, ebenfalls eine (untergeordnetere) Rolle. Das Maß der Beherrschung der englischen Sprache ist insofern von Bedeutung, als dass die Schüler in der Lage sein müssen, am Familienleben, am schulischen Alltag und an den Aktivitäten ihrer dortigen Altersgenossen teilzunehmen. Ferner werden bei der Auswahl Schüler bevorzugt, die bisher noch nicht die Gelegenheit hatten, an einem Schüleraustausch teilzunehmen bzw. noch nicht in den USA zu Besuch waren.

Die Schüler halten sich meist 10 Tage in den amerikanischen Gastfamilien auf. Das Programm für diesen Zeitraum ist sehr vielfältig gestaltet. Ein bis zwei Tage werden i.d.R. an der privaten lutheranischen High School verbracht und die deutschen Schüler erhalten hier einen intensiven Einblick in das hinsichtlich Ablauf, Unterrichtsorganisation und schulischem Ethos doch sehr unterschiedliche amerikanische Schulsystem. Die anderen Tage sind geprägt von Ausflügen innerhalb des Bundesstaats Wisconsin: so werden je nach Angebot meist die Wisconsin Dells, Madison, lokale Unternehmen, Dairy Farms, die lokale staatliche High School, ein Gefängnis usw. besucht. Ein Highlight im Rahmen dieser zehn Tage ist sicherlich der Ausflug in die „windy city“ Chicago.

Von Wisconsin aus geht es dann schließlich wieder zurück nach Hause — nicht jedoch ohne einen dreitägigen Abstecher in die Weltmetropole New York. Mit einer Unterkunft im Herzen Manhattans lassen sich Sehenswürdigkeiten wie Empire State Building, Times Square, Statue of Liberty, Ellis Island, Wall Street, China Town, Brooklyn Bridge, Central Park und vieles mehr besichtigen.

Zielgruppe:

Schüler der Jahrgangsstufe 11 (die Anmeldung für den Austausch erfolgt bereits vor/nach den Herbstferien in der 10. Klasse)

Erfahrungen, Beispiele früherer Fahrten:

Teilnahmebedingungen

· Bereitschaft und Möglichkeit, einen amerikanischen Austauschschüler für ca. 14 Tage zu beherbergen

· Bereitschaft zur aktiven und zuverlässigen Mitarbeit am Austauschprogramm (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung)

· Offenheit für und Interesse an der anderen Kultur und Lebensweise und die Bereitschaft, auch ungewohnte Lebensformen und Gebräuche zu respektieren

· Teamfähigkeit / angenehme soziale Umgangsformen / Fähigkeit und Bereitschaft zur Anpassung / Bereitschaft Regeln und Anordnungen zu akzeptieren / Pünktlichkeit / Fähigkeit u. Bereitschaft auf Alkohol und Zigaretten zu verzichten

· Interesse an der / und Bereitschaft zur Erweiterung der Sprachkompetenz in Englisch

· Die Schulnoten sollten so gut sein, dass man die Abwesenheit von 16 Tagen und der danach eventuell sofortige Beginn der „Klausurenphase“ gut bewältigen kann.

Sind alle diese Bedingungen erfüllt, so erfolgt die Auswahl nach verschiedenen Kriterien (Teilnahme an vorherigen Austauschen, vorheriger Aufenthalt in den USA, verhältnismäßig ausgewogene Repräsentanz der einzelnen Klassen), letztlich entscheidet jedoch das Losverfahren.

Erfahrungsgewinn für das eigene Selbst und Erweiterung des persönlichen Horizontes

Den Schülern der Lichtenbergschule gelang es in der Vergangenheit, stets ein gutes und freundschaftliches Verhältnis zu den aufnehmenden Familien sowie zu ihren gleichaltrigen Partnern aufzubauen. Die deutschen Schüler waren gut über ihren Zielort informiert und bereit, unterschiedliche Lebensbedingungen zu respektieren und fast zwei Wochen lang mitzuleben. Von amerikanischer Seite begegnete uns andererseits eine Großzügigkeit im menschlichen Miteinander, die unsere Schüler beeindruckte und reflektieren ließ, inwiefern es eben diese andere Mentalität war, die dem zugrunde lag.

Insgesamt lässt sich sagen, dass unsere Schüler einen intensiven detail- und facettenreichen Eindruck vom Leben in einer Kleinstadt des Mittleren Westens gewinnen konnten, dem kontrastierend der dreitägige Aufenthalt in der Metropole New York gegenübersteht.

Durch die Reflektion unsere unterschiedlichen Lebens- und Denkweisen konnte die Gruppe sicherlich einen großen Gewinn davon tragen, sowohl ihre persönliche Entwicklung betreffend, als auch bezüglich ihrer Kompetenz im Umgang mit unterschiedlichen Kulturen. Nicht zuletzt haben sie ihre Kenntnis der Welt um wesentliche Aspekte bereichert.


letzte Änderung: 27.01.2016
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