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Gabriele Beyerlein

Gabriele Beyerlein liest am 29.11.2012 für alle Sechstklässler*innen aus ihrem Buch "Schwarzes Wasser"

Zwei Schülerberichte:

Heute, am 29.11.2012, kam Frau Beyerlein in der ersten Doppelstunde in die Mensa, um für drei sechste Klassen eine Lesung ihres Buches „Schwarzes Wasser“ zu veranstalten.

Frau Beyerlein ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin.

Sie studierte Psychologie in Wien und Erlangen, wo sie auch ihre Doktorwürde erwarb.

Übrigens wurde sie am 1.März 1949 in Rodingen geboren.

Nach ihrem Studium war sie sieben Jahre in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre tätig. Seit 1987 ist sie freie Autorin und inspiriert seitdem Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Besonders viele Bücher schreibt sie in der Vergangenhei, z.B. im Mittelalter oder in der Steinzeit, aber sie feiert auch mit phantastischer Literatur ihre Erfolge.

Heute lebt sie in Darmstadt, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder.

Wie ich finde, wählt sie oft mystische Buchtitel, die dem Leser vielleicht noch mehr Lust aufs Lesen machen. Ein paar Beispiele: “Die Maske im See“, „Das Mädchen mit dem Amulett“, „Schwarzes Wasser“ oder „Wie ein Falke im Wind“. Und nun berichte ich von der Lesung.

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Heute Morgen waren wir, wie ja schon erwähnt, in der Mensa im Altbau des Lichtenberggymnasiums. Frau Beyerlein begrüßte uns und erzählte ein bisschen über ihren Beruf, z.B., dass sie ihre Bücher nicht einfach so schreibt, denn sie sagt: „Ich setze mich nicht an meinen Schreibtisch und sage „Jetzt schreibe ich ein Buch.“ Sondern es kommt darauf an, was ich erlebe oder fühle.“ Dann las sie 45 oder 55 Minuten aus ihrem Buch „Schwarzes Wasser“ vor. Sie machte oft Pausen, um uns zu erklären, wieso sie die Geschichte so verfasst hatte. Nach der Vorlesung machten wir eine Pause, in der wir unter anderem Autogramme bekamen oder ihre Bücher kauften konnten. Nach der Pause durften wir Fragen an sie stellen und Frau Beyerlein antwortete immer charmant und präzise, so wie man sich eine Antwort einer Autorin wünscht. Es war, wie ich finde, eine tolle und wissenswerte Lesung, und ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die ihre Ideen und Gefühle zu Papier bringen.

Marleen Mathes 6d

Beyerlein 2012

Die Lesung mit Frau Beyerlein

Am Donnerstag den 29.11.2012 kam Gabriele Beyerlein, eine Kinder- und Jugendbuchautorin in der 1. und 2. Stunde an die Lichtenbergschule. Sie veranstalte für die sechsten Klassen eine Autorenlesung in der Mensa im Altbau. Frau Beyerlein ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und hat schon viele historische Romane geschrieben. Sie hat aber auch schon einige Fantasyromane verfasst. Als wir zur ersten Stunde in die Mensa gingen, war ich ziemlich aufgeregt, weil wir nun Frau Beyerlein treffen würden. Natürlich freute ich mich auch riesig, denn man trifft ja nicht jeden Tag eine richtige Schriftstellerin.

Als alle Schüler auf ihren Plätzen saßen, machte erst Frau Korber-Kraneis eine kurze Ansage darüber, dass Frau Beyerlein nun schon zum sechsten Mal zur Autorenlesung an die Lichtenbergschule kommt und sie auch in der Jury für den Literaturpreis der Lichtenbergschule sitzt. Danach erzählte Frau Beyerlein, dass sie 1949 in Bayern geboren wurde. Nach dem Studium zog sie mit ihrem Mann nach Darmstadt, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollte, deswegen schrieb sie das Buch „Schwarzer Mond.“ Nachdem sie das erzählt hatte, stellte sie ihr Buch „Schwarzes Wasser“ vor. Außerdem las sie auch einige Szenen daraus vor. Ich konnte ihr gut zuhören und ich habe mich auch gar nicht gelangweilt, denn Frau Beyerlein hat mit sehr viel Betonung und Spannung gelesen. Nachdem sie damit fertig war das Buch vorzustellen, durften wir uns ein Autogramm geben lassen und wir konnten auch ein paar ihrer Bücher anschauen und, wenn wir wollten, auch kaufen. Danach durften wir Frau Beyerlein noch Fragen stellen. Mir hat die Autorenlesung sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es Frau Beyerlein genauso gut gefallen hat bei uns zu sein, wie es mir gefallen hat ihr zuzuhören.

Jacqueline Krauss, Klasse 6d




Gabriele Beyerlein am 25.11.2009 an der LuO: 
Eine professionelle Vorbereitung auf den Vorlesewettbewerb

Im Deutschunterricht bereiten sich zur Zeit alle sechsten Klassen auf den Vorlesewettbewerb vor, der am 9.12.09 in der 1.-3. Stunde in der Aula der LuO stattfinden wird. Die besten Vorleser*innen herauszufinden, ist gar nicht so einfach. Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung sind die Kategorien in diesem bundesweiten Wettbewerb.

Gutes Vorlesen ist eine wichtige Fähigkeit, die gelernt werden kann. Da gibt es wichtige Regeln und Tipps, die von den Lehrer*innen vermittelt werden, in schlauen Büchern nachgelesen und im Unterricht geübt werden können. Aber spannender ist es, eine echte Autorin aus ihren eigenen Werken v o r l e s e n zu hören und dabei zu e r l e b e n, welche Merkmale eine mitreißende Buchvorstellung auszeichnen. Gabriele Beyerlein erwies sich erneut als Profi in diesem Bereich. Dank einer Zuwendung durch das Kulturamt der Stadt Darmstadt und aus Mitteln der Europaschule konnten am 25.11.2009 drei Lesungen für alle Schüler*innen der sechsten Klassen der LuO finanziert werden.

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Die promovierte Psychologin und bekannte Jugendbuchautorin Gabriele Beyerlein las mit hervorragend modulierter Stimme, viel Einfühlungsvermögen und großer Fachkompetenz aus ihren beiden Büchern "Das Mädchen mit dem Amulett" und "Das Feuer von Kreta" vor. Das erste Buch ist ein Fantasy-Buch, in dem es um zwei Mädchen geht, die viel Mut aufbringen müssen, um gegen finstere Machenschaften einer dunklen Macht etwas zusammenzubringen, das zusammengehört.
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"Das Feuer von Kreta" ist ein historischer Jugendroman. Erzählt wird in letzterem die Geschichte einer mykenischen Prinzessin namens Ismene, die auf Kreta eine höhergestellte Kultur kennenlernt und erstmals erfährt, dass sie als Mädchen nicht die zweite Geige spielen muss. In einer lebensgefährlichen Situation wird aus der Sicht Ismenes deutlich, wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse sein können. Gespannt verfolgten alle Zuhörer*innen, welche Strafen auf Ismene zukommen, als sie gegen die Regeln im Palast von Knossos verstößt. Und was für interessante Unterrichtsfächer es in der minoischen Kultur gibt!


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Gabriele Beyerlein wählte spannende Stellen aus, die an der Lebenswelt der Sechstklässler*innen anknüpfen. In dem daran anschließenden Werkstattgespräch stellte sie sich gerne den vielen Fragen ihrer Zuhörer*innen und erzählte geduldig über die Entstehung ihrer Bücher sowie ihre Arbeit als Autorin.

Das Darmstädter Echo berichtete über die Veranstaltung. Hier zu lesen!


 

"Die Sonne bleibt nicht stehen“
Lesung mit Gabriele Beyerlein für das 6. Schuljahr

Höhlen, Erwachsenwerden, Jungsteinzeit — 230 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe der Lichtenbergschule lauschten gespannt den Erzählungen der Darmstädter Schriftstellerin Gabriele Beyerlein, die am Montag, dem 26. November 2007 und am Montag, dem 3.12.2007 im Großen Wissenszentrum in drei Veranstaltungen aus zweien ihrer Werke las, die in der Alt- und Jungsteinzeit spielen. Mit dieser frühgeschichtlichen Epoche beschäftigt sich der Geschichtsunterricht im 6. Schuljahr und so regte die Deutsch- und Geschichtslehrerin Margit Sachse an, Gabriele Beyerlein einzuladen, was von der Schulassistentin Margit Ohmsen hervorragend organisiert wurde.

„Ja, das ist eine richtig berühmte Autorin“, hatte Beatrix Korber-Kraneis den neugierigen SchülerInnen bereits im Vorfeld auf ihre Fragen geantwortet. Der Büchertisch war imposant anzuschauen. Da gibt es historische Jugendbücher über Atlantis, die minoische Kultur auf Kreta, die Kelten, das Mittelalter, Frauengeschichte im 19. Jahrhundert aber auch Fantasy-Geschichten, wie ein Roman, der in Darmstadt-Eberstadt spielt („Der schwarze Mond“).

Weitere Bilder von der Lesung

Gabriele Beyerlein fand bald den richtigen Ton, um die zahlreich versammelten Schülerinnen und Schüler in die Welt ihrer Bücher einzuführen. „Die Höhle der weißen Wölfin“ handelt von einem altsteinzeitlichen Mädchen namens Tamoa, die in einem Initiationsritus in die Erwachsenenwelt und in die Geheimnisse der Frauen eingeführt wird. Nachdenkliche Gesichter überall, als Gabriele Beyerlein überlegte, was heute eigentlich Erwachsenwerden bedeutet. In der Steinzeit und bei vielen Naturvölkern wird dieser Zeitraum im Leben eines jeden Menschen als großer Einschnitt begriffen und mit vielen Riten förmlich zelebriert. Wie gehen Jugendliche und Erwachsene heute damit um?

Eine Mutprobe wie Tamoa muss auch Dilgo bestehen, der Junge aus der Jungsteinzeit, der sich in dem Buch „Die Sonne bleibt nicht stehen“ als Jäger und Sammler einen Monat lang als Wildbeuter allein im dichten Wald behaupten muss und dabei auf Mirtani trifft, ein Mädchen, deren Angehörige bereits sesshaft geworden sind. Die beiden verlieben sich ineinander und merken gleichwohl, dass aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweise Streitpunkte vorprogrammiert sind. Es geht um die Faszination des Fortschritts und die Probleme, die damit einhergehen. - Was im Geschichtsunterricht des 6. Schuljahres mehr oder weniger abstrakt als „Neolithische Revolution“ behandelt wird, wird in Gabriele Beyerleins Erzählung, die in Zusammenarbeit mit dem Archäologen Herbert Lorenz entstand, plötzlich greifbar, da es aus der Sicht zweier Jugendlicher geschildert wird, die in zwei unterschiedlichen Kulturstufen aufgewachsen sind. Das Zusammentreffen verschiedener Kulturen — auch ein aktuelles Thema in unserer Lebenswelt!

Die Autorin ging im Anschluss an die Lesung auf die vielen Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Plötzlich war es ein Werkstattgespräch und alle erfuhren viel über die Entstehung von Büchern, über die Arbeit und persönlichen Vorlieben einer Autorin, Verdienstmöglichkeiten und Marketingstrategien....

Dass auch Gabriele Beyerlein die Begegnung mit den interessierten Schülerinnen und Schülern der Lichtenbergschule gefallen hat, ist daran zu sehen, dass sie sich bereit erklärt hat, in der Jury des LUO — Literaturpreises mitzuarbeiten.

Beatrix Korber-Kraneis und Margit Sachse

 

 


letzte Änderung: 22.02.2013
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